Der Piusplatz München, Führung mit Dipl.-Ing. Cornelia Stadler, Projektleiterin HA Gartenbau, LA Thilo Mittag und LA Großberger BeyhlFreitag, 11. Mai 2012Erneuerte und erweiterte Spielanlage am Piusplatz München - Teil einer umfassenden Bauaufgabe "Soziale Stadt" (Bild: HA Gartenbau Baureferat München)
Donnerstag, dem 24. Mai 2012, 17.30-19.00 Uhr lädt der DGGL-Landesverband Bayern-Süd zur einer Führung am Piusplatz in München mit Dipl.-Ing. Cornelia Stadler, Projektleiterin HA Gartenbau, LA Thilo Mittag und LA Großberger Beyhl ein. Im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms "Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt" erneuert das Baureferat seit April 2011 die öffentlichen Grünanlagen in der Wohnsiedlung der GEWOFAG beidseits der Bad-Schacherner-Straße. Ziel ist es, die Weitläufigkeit des "Grünen Kreuzes" durch eine großzügige, einheitliche Gestaltung wieder zu verdeutlichen.
Derzeit laufen noch Bauarbeiten, ein guter Teil dieser vielseitigen Bauaufgabe in den weitläufigen Freizeit- und Grünanlagen ist schon fertiggestellt. Die Planer, Dipl.-Ing. Cornelia Stadler, Projektleiterin HA Gartenbau, LA Thilo Mittag und LA Großberger Beyhl erläutern das Konzept und stehen zum Gespräch bereit. Die Teilnahme ist kostenfrei, Mitglieder und Interessenten an der Arbeit der DGGL sind gleichermaßen willkommen. Eine pdf-Datei der Einladung finden Sie hier. Weitere Programmangebote des DGGL Landesverbandes Bayern-Süd finden Sie hier.
Geschrieben von Veronika Fischer-Horns
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Nachlese: "Frisches Demokratisches Grün - Der Olympiapark München" Führung mit Prof. Fritz Auer, Prof. Christoph Valentien u.a.Montag, 30. April 2012Olympiastadion und -See vom Fernsehturm aus gesehen
Das ist jetzt 40 Jahre her. In vielerlei Hinsicht ist er schon heute ein Baudenkmal von besonderem Rang. Wie gehen wir damit um?
In der Erläuterung der Architekten heißt es: In dieser gestalteten Landschaft mit ihren dem Sport und der Muse dienenden Anlagen könnte jene Atmosphäre entstehen, die den Charakter der olympischen Spiele als Fest des Sportes und der Musen trifft“. Olympia 72 wird weithin als ein Meilenstein in der Geschichte angesehen, als ein Punkt, an dem sich die Abkehr von der Zeit des Nationalsozialismus manifestierte. Bis heute schätzen viele den unpathetischen, offenen Charakter der Anlage. Es stellen sich aber nach 40 Jahren auch Fragen. Wie kann man den Park unter veränderten Bedingungen erhalten?
![]() Bauzaun im Olympiapark (Bild: Kent Wang 2008) Reicht die bislang verflossene Zeit, um das Geschehen historisch einzuordnen? Kann man es orten, worin die Qualität liegt? Gibt es einen „demokratischen Baustil?“ Worauf kam es den Planern an?
Außer Frage steht, dass wir hier mit einem besonderen Erbe umgehen. In der Tat - trotz der Erinnerung an den Terroranschlag auf das israelische Team am 5. September 1972, dessen Wirkung möglicherweise erst in Jahrzehnten vollständig erkennbar wird, nimmt man bis heute den Spirit von Aufbruch wahr. Am Freitag, dem 20. April 2012 hatte man Gelegenheit, im Gespräch mit Planern und Zeitzeugen dem nachzugehen, was damals die Intention war. Das Münchener Forum hatte gemeinsam mit dem DGGL-Landesverband Bayern-Süd zu einem Ortstermin mit Prof. Fritz Auer, treibende Kraft im Büro Behnisch zu Wettbewerb und Bau 1972, Prof. Christoph Valentin, verantwortlich für den Nachlass des Büro Grzimek, sowie Prof. Kilian Stauss, Nachfolger im Büro Otl Aicher, eingeladen - siehe hier. Zu aktuellen Fragen standen Arno Hartung, Geschäftsführer der Olympiapark GmbH und Alois Wismeth, langjähriger Bezirksausschussvorsitzender zur Verfügung. Mit dabei waren außerdem LA Gerd Linder als Zeitzeuge aus dem Büro Grzimek, Herr Hagenstein, der von Seiten der Stadt etwas zum Rahmenplan sagen konnte, und Dr. Ulrich Schneider, Leiter der HA Gartenbau im Baureferat München. Nach einer Einführung in der ehemaligen VIP-Lounge bestieg eine Gruppe von 75 Personen das „Bähnle“, mit dem der Park nördlich und südlich des Mittleren Ringes „erfahren“ und mit den Erläuterungen an verschiedenen Haltepunkten erfasst werden kann. Die Fahrt war dank der freundlichen Unterstützung durch die Olympiapark GmbH möglich. Ziel war es, das Empfinden für die Werte der Anlage zu wecken und dabei zu überlegen, welche Wege man sich für die Zukunft unbedingt offen halten sollte - auch wenn die Zeit Anpassungen erfordert. "Nachlese: "Frisches Demokratisches Grün - Der Olympiapark München" Führung mit Prof. Fritz Auer, Prof. Christoph Valentien u.a." vollständig lesen Programmübersicht des DGGL-LV Bayern-Süd, 125 Jahre DGGLSonntag, 25. März 2012In diesem Jahr feiert die DGGL ihr 125-jähriges Jubiläum, 1887 wurde sie in Dresden gegründet. Der DGGL-Bundesverband lädt zu diesem Anlass zu zwei großen Festveranstaltungen nach Berlin und Dresden ein. Auf dem Programm in Berlin stehen vom 4.-6. Mai 2012 eine Ausstellungseröffnung und eine Buchvorstellung, ein Senatsempfang im Roten Rathaus, eine Bootsfahrt zur Havellandschaft und eine Busexkursion zu Villengärten in Berlin und Umgebung. In Dresden sind vom 5.-7. Oktober 2012 eine Fachtagung zum Thema "Naturschutz - Kulturschutz" und eine Kulturpreisverleihung geplant. Nähere Informationen zu den Inhalten der Veranstaltungen in Berlin und Dresden finden Sie hier. Ein Anmeldeformblatt mit Angaben zu den Teilnahmegebühren zur Festveranstaltung in Berlin finden Sie hier. Man kann auch an einzelnen Tagen buchen. Anmeldeschluss ist der 16. April 2012. Das Programmangebot des DGGL-Landesverbandes Bayern-Süd hat sich - nach zwei gelungenen Veranstaltungen und einer offenen Vorstandssitzung in den ersten Wochen des Jahres - inzwischen weiter verdichtet. Mit der Leitlinie des Jahresthemas "Natur und Kultur" werden folgende Veranstaltungen angeboten: Dienstag, 27. März 2012 18.30 Uhr: Ordentliche Jahresmitgliederversammlung DGGL LV BayS Seidlvilla München, Nikolaiplatz 1b, Gorbachzimmer Mitglieder der DGGL haben eine gesonderte Einladung erhalten.
„Fisches demokratisches Grün“, Führung mit Bähnlefahrt im Olympiapark München Prof. Christoph Valentien, Prof. Fritz Auer, Prof. Kilian Stauss, Alios Wismeth
Eine Anmeldung ist erforderlich an Münchener Forum, Tel 089 282076, eMail info@muenchner-forum.de, die Teilnahme ist kostenfrei. Mit freundlicher Unterstützung der Olympiapark GmbH
Freitag, 4. Mai - Sonntag 6. Mai 2012: Festveranstaltung 125 Jahre DGGL in Berlin, Empfang mit Ausstellungseröffnung im Roten Rathaus und zwei Tagesexkursionen: Havellandschaft und Villengärten Berlin und Umgebung
Donnerstag, 24. Mai 2012, 17.30 Uhr: Führung mit Dipl.-Ing. Cornelia Stadler, Projektleitung Baureferat HA Gartenbau Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
Sonntag, 17. Juni 2012, 11.00-17.00 Uhr: Tagesexkurion Hausgärten im Münchener Westen Um eine Anmeldung wird gebeten an Treffpunkt und Programmpunkte werden noch bekannt gegeben
Montag, 09. Juli 2012, 18.30 Uhr: Jubiläumsveranstaltung im DGGL Landesverband Bayern-Süd 125 Jahre DGGL - zum 100. Geburtstag von Richard Hansen Fachvortrag von Prof. Dr. Swantje Duthweiler mit dem Thema "Vegetationsgesellschaften und Lebensräume als Leitbild für Pflanzungen" Persönliche Erinnerungen des Gartenjournalisten Christian Seifert Ausklingen des Abends mit Imbiss in der "Programmübersicht des DGGL-LV Bayern-Süd, 125 Jahre DGGL" vollständig lesen
Geschrieben von Veronika Fischer-Horns
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Nachlese DGGL-Führung im Alten Südlichen Friedhof München, Prof. em. ThyroffSonntag, 25. März 2012
Krokusblüte im Alten Südlichen Friedhof München (Bild: Justus Thyroff)
Der Alte Südliche Friedhof wurde 1563 als Pestfriedhof "Äußerer Freithof" vor den Toren der Stadt angelegt. Im Jahr 1788 erließ der Kurfürst ein Verbot der Bestattung in den Friedhöfen innerhalb der Stadtmauern. Die hygienischen Verhältnisse müssen dort damals untragbar gewesen sein, Gebeine sollen aus dem Boden geragt haben. Bis zum Bau des Alten Nördlichen Friedhofes im Jahr 1868 war der südliche die einzige Begräbnisstätte der Stadt. In seinen Grabstätten zeichnet sich die Kulturgeschichte Münchens ab. Viele der bekannten Bauten Münchens wurden auf dem Rundgang in Erinnerung gerufen und konnten mit den Ruhestätten ihrer Planer in Verbindung gebracht werden. Als Architekten wurden beispielsweise genannt: Gabriel von Seidl (1849-1913), als Begründer des Isartalvereins auch für den Naturschutz relevant, sein letztes Projekt war das Deutsche Museum, Friedrich Bürklein (1813-1872), der Erbauer der Maximilianstraße und des Maximilianeums, des ersten Projektes der Stadt München, das die Isar mit einbezog, Georg Joseph von Hauberisser (1841-1922), spezialisiert auf den neogotischen Stil und Erbauer des Neuen Rathauses, Carl von Fischer (1782-1820), Planer des Opernhauses und des Prinz-Carl-Palais - wohl auch Urheber des Grundrisses der Glyptothek, wie eine Teilnehmerin mit Hinweis auf den Katalog zu einer Ausstellung zum 200. Geburtstag des jung Verstorbenen beitrug, Georg von Dollman (1830-1895), dessen schlichter Gedenkstein in bemerkenswertem Gegensatz zu seinen Bauten steht, er war Architekt König Ludwigs II. An prominenter Stelle, nämlich nahe des Eingangs des Campo Santo im südlichen Teil des Friedhofes auf der einzig überdachten Seite, befinden sich die Grabstätten der Architekten Ludwig I: Leo von Klenze (1784-1864) und Friedrich von Gärtner (1792-1847), Rivalen zu Lebzeiten, Nachbarn auf dem Friedhof. "Nachlese DGGL-Führung im Alten Südlichen Friedhof München, Prof. em. Thyroff" vollständig lesen "Frisches demokratisches Grün - der Olympiapark", Führung mit Bähnlefahrt Prof. Fritz Auer, Prof. Christoph Valentien u.a.Samstag, 17. März 2012Der DGGL-Landesverband Bayern-Süd beiteiligt sich in Kooperation mit dem Münchener Forum am Rahmenprogramm der Ausstellung "München 72 - Trainigsplatz der Demokratie" der Nemetschekstiftung und lädt ein: Freitag, den 20. April 2012, 14.00-18.00 Uhr "Frisches demokratisches Grün" Führung im Olympiapark München mit Bähnlefahrt mit: Prof. Fritz Auer, Architekt, Prof. Christoph Valentien, Landschaftsarchitekt, Prof. Kilian Stauss, Designer, Arno Hartung (Olympiapark GmbH), Alois Wismeth (ehemaliges Mitglied BA-Milbertshofen-Am Hart) u.a. Mit freundlicher Unterstützung der Olympiapark GmbH Treffpunkt: Eingang Olympiahalle Nordseite, Olympiagelände, 80809 München.
"Der Olympiapark München ist weltweit bekannt geworden mit den Olympischen Spielen 1972, an dessen Athmosphäre und Aufbruchstimmung bis heute Erinnerungen lebendig sind. In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gilt er in besonderer Weise als Ausdruck eines neuen demokratischen und offenen Selbstverständnisses. Die Einheit von Dachlandschaft, Geländemodellierung und See nach Planungen von Günter Behnisch und Günther Grzimek hat sich vielen eingeprägt. In diesem Jahr wird der Park 40 Jahre alt. Sein Erscheinungsbild hat sich schleichend durch Gehölzaufwuchs und Einbauten verändert und es stellt sich die Frage, wie man heute mit dem Erbe umgeht. Nach einem kurzen Entree zu den Ideen der Planung wollen wir auf einer Fahrt durch den Olympiapark mit Zeitzeugen, den jetzigen Akteuren und Ihnen dieser Fragen nachgehen." Die Teilnahme ist kostenlos, die Anzahl der Plätze aber begrenzt. Anmeldung beim Münchener Forum, eMail info@muenchner-forum.de oder Tel. 089 282076. Weitere Veranstaltungen des DGGL-LV Bayern Süd finden Sie hier. Zum DGGL-Bundesverband und anderen DGGL-Landesverbänden siehe hier.
Geschrieben von Veronika Fischer-Horns
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DGGL-Nachlese: „Gärten in der Normandie, mit unbekannten Gartenschätzen“, Vortrag von LA Heidi HowcroftMontag, 6. Februar 2012
![]() Garten in der Normandie, in dieser offen und sparsam gestalteten Anlage geht der Wind durch Gräser und für die Landschaft typische Obstbäume (Bild: Heidi Howcroft).
Im Sommer hatte die Landschaftsarchitektin aus Somerset UK eine Reise in die Normandie unternommen, um ein bis dahin als Gartenland weitgehend unerschlossenes Gebiet zu erkunden. Auf früheren Gartenreisen hatte sie schon einiges gesehen, begonnen mit dem bekannten Garten Monets in Giverny, aber eben nur vereinzelt und manche der Gärten hatten ihr dabei gar nicht gefallen. Da muss es mehr geben, hatte sie vermutet, und sich auf den Weg gemacht. Oft abseits der bekannten Reiserouten, „mitten im nirgendwo“, wie die Referentin sagte, fand sie tatsächlich bemerkenswerte Anlagen, die trotz ihrer geradezu aristokratischen Dimensionen von bis zu mehreren Hektar in vielen Fällen wohl durchaus zum DGGL-Jahresthema 2011 passten: „Private Gartenkultur“. Namhafte Designer, Künstler, auch die Gartenkünstler-Familie Wirtz haben sich hier niedergelassen. Nicht selten bewohnen sie stattliche historische Gebäude; gelegentlich hat man den Eindruck, dass sie sich den Garten, den Park abseits der großen Städte und Reiserouten zur Lebensaufgabe gemacht haben. Ein Garten eines Ehepaares etwa war nach dem Tod ihrer Tochter entstanden, ein Ort, an dem Erinnerung und Gedenken zum Ausdruck kommt, Zuwendung einen Gegenstand findet. Einen anderen hatte eine Künstlerin angelegt, die ihr Leben in Paris aufgegeben hatte, um mit ihrer Mutter in ihrem Elternhaus im Ländlichen zu leben. Bis dahin hatte sie von Pflanzen nichts verstanden, nun sammelt sie Raritäten und kombiniert sie mit größter Sorgfalt nach Farbe und Gestalt miteinander. Aus Wiesen wurden üppige Gartenräume. Inzwischen wiederholt sich die Konstellation, ihre eigene Tochter ist zur Mutter gezogen. Oft waren die Gärten stark von Pflanzen dominiert, für Heidi Howcrofts Geschmack geradezu überladen. Aber in ihren Eigenarten, der starken Individualität, der Vielfalt der mit ausgeprägtem Willen eingesetzten Formensprache, die sich jeder stilistischen Vereinheitlichung entzieht, wohl aber historisierende Elemente aufgreift, sah sie einen großen Reiz. Auch habe sich ihr Horizont erweitert, Pflanzen-Kombinationen, die ganz gegen die dem Zarten verpflichteten Pastell-Paletten „alter Schule“ verstießen, habe sie in dieser Umgebung durchaus schätzen gelernt. Eine Reise in die Normandie empfiehlt sie, man brauche gute Karten und müsse bereit sein, weite Strecken zurückzulegen. In den touristisch weniger erschlossenen Gebieten wäre zwar ein Mangel an Komfort hinzunehmen, dem stehe aber gegenüber, dass die Gärten noch nicht überlaufen seien, fast wie im England der 50er und 60er Jahre. Manchmal sei sie ganz allein in einem Garten gewesen. Im Frühjahr erscheint von Heidi Howcroft in der Deutschen Verlagsanstalt ein Gartenreiseführer Normandie, in dem man die gezeigten Anlagen nach Ort und Name wiederfindet. Eine pdf-Datei der Nachlese (mit zwei weitren Bildern) finden Sie hier. Nachlese: Mitglieder stellen Projekte vor - 2012Samstag, 4. Februar 2012
Die Übergänge der Wichernschule München von innen nach außen im Bau (LAin Veronika Richter)
LAin Veronika Richter lenkte den Blick an den nördlichen Rand der Stadt München. Die Wichernschule, eine Schule für motorisch gestörte Kinder aus dem ganzen Stadtgebiet - und übrigens auch aus allen Schichten - liegt im Hasenbergl nicht weit von der Panzerwiese. Die Atmosphäre des Grundstücks ist geprägt durch die typischen hohen Kiefern, die auch in der Gestaltung dominieren. Ruhige Linien setzte Frau Richter zwischen die Gebäude, die vor gut zehn Jahren neu entstanden sind. Bis dahin hatte die Schule in Räumlichkeiten eines Frauenlagers aus der Nachkriegszeit gearbeitet. Die Übergänge von innen nach außen fließen mit Holzplattformen vor den Klassenzimmern, begleitet von einer Reihe Apfelbäume. Zwischen den Zeilen der Gebäude wurden befestigte Flächen - „offene Klassenzimmer“ - eingerichtet. Rechteckige Beete liegen in den Rasenflächen. Sie wurden mit Ziergräsern wie Stipa und Penissetum bepflanzt. Die beides überstehenden Kiefern vermitteln einen Eindruck von räumlicher Tiefe und Ruhe. Nachgepflanzte Bäume stammen von autochtonem Saatgut, Bestandskiefern in befestigten Flächen erhielten eine Baumscheibe aus Großsteinpflaster. In dieser Schule sollen Kinder dazu angeregt werden, sich zu bewegen. Als Bodenbelag wählte man daher einen Gummi-Granulat-Belag, der sorgfältig farblich abgestimmt wurde. Für eine Verkehrsübungsfläche ist es gelungen, die Markierungen auf eine Reihe gelber Quadrate zu reduzieren. Die sonst üblichen aufgezeichneten Bahnen entfallen, ohnehin schränkten sie die Kinder durchaus auch ein, so Veronika Richter, von der gestalterischen Qualität ganz abgesehen. Bei diesem Projekt habe man mit einer Schulleiterin verhandeln können, die Sinn für das Erscheinungsbild mitbringt. "Nachlese: Mitglieder stellen Projekte vor - 2012" vollständig lesen DGGL-Einladung: Mitglieder stellen Projekte vor - 2012Dienstag, 17. Januar 2012Am Dienstag, dem 31. Januar 2012, 19.30 Uhr lädt der DGGL-Landesverband Bayern-Süd zu seiner traditionellen ersten Veranstaltung im Jahr ein: Mitglieder stellen Projekte vor - 2012
In drei Kurzvorträgen mit anschließendem Austausch werden drei Projekte besprochen:
Im Anschluss an die erste Veranstaltung im Jubiläumsjahr 125 Jahre DGGL lädt der DGGL-Landesverband Bayern-Süd alle Gäste des Abends zu einem Glas Prosecco ein, um auf das neue Jahr anzustoßen. Mitglieder der DGGL und Interessenten an der Arbeit der DGGL sind gleichermaßen willkommen. Der Eintritt ist frei. Ort: Seidlvilla München, Nikolaiplatz 1b, Zenzl-Mühsam-Saal, MVV U3/U6 Bus 54/154 Haltestelle Giselastraße
Geschrieben von Veronika Fischer-Horns
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Hinweise auf Buch-NeuerscheinungenSonntag, 4. Dezember 2011In den letzten Tagen habe ich verschiedene Hinweise auf neu erschienene Bücher erhalten, die ich hiermit gern weiter geben möchte: Ab sofort ist ein an der TUM erschienene Band erhältlich, der sich dem Thema "Infrastruktur als eigene städtebauliche Kategorie" zuwendet und dabei Beispiele aus Metropolen wie MexicoCity, New York, London, Paris, Zürich, Seattle, Barcelona, Stockholm, Sao Paulo, Antwerpen aufführt: Thomas Hauck/Regine Keller/Volker Kleinekort (Hg.): Infrastructural Urbanism, Addressing the In-between Nähere Informationen siehe hier. Die Publikation umfasst rund 250 Seiten, viele farbige Abbildungen sowie eine CD-ROM. Die Schutzgebühr in Höhe von 25.- Euro soll die dringend notwendige Restaurierung der Folianten des sog. Schrettinger-Katalogs in der Handschriftenabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek ermöglichen. Der Hofbibliothekar Michael Schrettinger hat die Bibliothek Montgelas in den Jahren 1811-1813 in diesem Katalog systematisch erfaßt. Die Publikation ist noch in einigen wenige Exemplaren ausschließlich erhältlich in der Galerie Jo van de Loo, Theresienstraße 48 (Ruf-Haus gegenüber Museum Brandhorst), Di-Fr 14.00 - 19.00 Uhr, Sa 11.00 - 15.00 Uhr.
Der Franz-Schiermeier-Verlag kündigt ein Buch zur Stadtgeschichte Münchens im 20. Jahrhundert an: Ferdinand Stracke: WohnOrt München, Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert Mit einem Vorwort von Oberbürgermeister Christian Ude Format: 23 x 27 cm, 384 Seiten, mit über 500 Abbildungen, Plänen und Wohnungsgrundrissen, Hardcover, Franz Schiermeier Verlag München, ISBN 978-3-9814521-2-9 Subskriptionspreis bis 31. Dezember 2011: 29,50 Euro, Buchhandelspreis ab 1. Januar 2012: 42,50 Euro Nähere Informationen zum Buch siehe hier. Zum Verlagsprogramm mit weiteren Titeln zur Stadtgeschichte Münchens unter vielfältigen Aspekten siehe hier. Reihe STADTfragen im Münchener ForumSonntag, 4. Dezember 2011Das Münchener Forum gibt bekannt: Im Sommer diesen Jahres hat das Münchner Forum das Programm "STADTfragen" ausgeschrieben. Gesucht wurden eigenständige, originelle, dringliche Recherchen, Analysen, Konzepte, Entwürfe und Projekte von Studenten und Absolventen Münchner Hochschulen und Universitäten, die sich eigenständig mit Fragen von Stadt im weitesten Sinn mit und ohne Bezug zu München beschäftigen. Aus einer Vielzahl interessanter Bewerbungen wurden neun Referenten ausgewählt, ihre Arbeiten an drei Abenden im Winter 2011/ 2012 öffentlich zu präsentieren und gemeinsam zu diskutieren: JUNG ALT ANDERS ...und wie viel Spontanität verträgt der öffentliche Raum? 13. Dezember 2011 // 19.00 Uhr // Import Export, Goethestraße 30, München Themen: Moritz Monninger analysiert das Sozialleben türkischer Senioren in München, Alexander Gropp betrachtet Skaten als urbane Praxis und Ben Kerste schreibt eine Ethnografie der Schachspielerszene an der Münchner Freiheit. DREI VIERTEL STADT ...doch welche Stadt wollen wir haben? 1. Februar 2012 // 19.00 Uhr // Import Export DRINNEN ODER DRAUSSEN ...und wie viel Rand braucht die Stadt? 29. Februar 2012 // 19.00 Uhr // Import Export Themen: Christoph Rickert und Michael Asböck reparieren in Neuperlach gescheiterte Visionen der 1960er-Jahre; Lena Skublics untersucht Heimaten in der Messestadt Riem; und die Videoportraits von Tassilo Letzel und Daniel Samer führen an Orte, an denen nicht nur die Stadt zuende geht. Nähere Informationen siehe hier. Die Abende sind auch auf der Website des DGGL-LV Bayern-Süd eingestellt, wo auf weitere Veranstaltungen hingewiesen wird, siehe hier.
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